Prepaid-Surfstick 3 von O2 funktioniert nicht

eigener Bericht (MKH)

Am 06.03.2010 musste ich eine Reha-Kur in der Klinik im schönen Mölln antreten. Da ich dort nicht auf einen vernünftigen Internet-Zugang verzichten wollte, dachte ich, es wäre eine gute Idee, den momentan stark beworbenen Prepaid-Surfstick 3 von O2 zu kaufen und in mein vorübergehendes Domizil mitzunehmen.

Ich habe deshalb bei Media-Markt in Frankfurt ein derartiges Teil zum vermeintlich günstigen Preis von 19,- Euro erworben. Da der selbe Stick für bis zu 69,- Euro im Handel ist, dachte ich, ein sehr gutes Schnäppchen, gemäß dem Slogan „Geiz ist geil“, gemacht zu haben, zumal auf der blauen Packung mit dem roten Aufkleber für  „5 Tage GRATIS surfen!“ geworben wird.

Ich glaubte also den Versprechungen von O2 und versuchte mittels dem weißen Stick mit meinem Laptop ins Internet zu gelangen.

Der erste Versuch schlug völlig fehl und ich erinnerte mich an den Verkäufer von Media-Markt, welcher mir beim Verkauf des Sticks erklärte, wenn es nicht funktioniert, dann kaufen Sie am besten eine O2 Prepaid-Karte zu 15 Euro und buchen das Flat-Paket jeweils für einen Tag auf diesen Grundbetrag.

Leider führte auch dies nicht zum gewünschten Erfolg: statt dessen konnte ich für diese 15 Euros knappe 2,5 Stunden mit einer völlig indiskutablen Schneckengeschwindigkeit surfen. Das versprochene und beworbene „5 Tage GRATIS Surfen“ konnte O2 immer noch nicht einlösen. Der Stick stellte zwar eine Verbindung zum Internet her, doch die Aktivierung des Flat-Codes schlug regelmässig fehl, weil schon bei der Eingabe des 14-stelligen Code bereits nach 12 Stellen „Schicht“ war und O2 die letzten 2 Ziffern nicht annahm. Statt dessen erhielt  ich etwa 10 SMS von O2, die besagten, daß ich nicht über genügend Credit verfüge, um im Internet surfen zu können.

Nach 10 Versuchen und weiteren 2 Stunden vertaner Zeit für meine Versuche, gab ich entnervt auf.

Heute erzählte mir mein Zimmernachbar, Herr Detlef K. daß er das selbe Problem mit seinem Prepaid-Stick 3 von O2 habe. Auch er war nicht in der Lage, die Leistung abzurufen, für die er immerhin 25 Euro bezahlt hatte. Herr K. hatte sogar bei der kostenpflichtigen Helpline von O2 angerufen, mit dem Ergebnis, daß ihm dort auch nicht weitergeholfen werden konnte. Für das ergebnislose Gespräch bezahlte er immerhin noch einmal 7 Euro 50 Cent und schmiss das weiße Ding dann entnervt in die Ecke.

An der Telefonverbindung kann es jedenfalls nicht liegen, weil auf dem Klinikdach ein paar fette Handy-Netz-Antennen montiert sind und nach Aussagen von anderen Mitbewohnern die Surfsticks der Firmen Vodafone und T-online einwandfrei funktionieren.

Mit nicht einwandfrei funktionierenden Surfsticks wird sich O2 jedenfalls keine Freunde schaffen – im Gegenteil: von den Leuten hier vor Ort, mit denen ich gesprochen habe, ist nicht ein einziger zufrieden und alle wollen ihr Geld zurück.

Wir fühlen uns um unser Geld abgezockt und werden die Sache nicht so einfach auf sich beruhen lassen, zumal wir echtes Geld für schlechte bzw. gar keine Leistung in den Sand gesetzt und verloren haben.

Fortsetzung des Artikels am 31.03.2010:

anscheinend ist ein Druckfehler beim Aktivierungscode schuld

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