testhelfer.com vertreibt Zeitschriftenabo statt Nebenjob Warnung

Zeitschriftenabo statt Nebenverdienst

Wieder mal eine Warnung vor einer unseriösen Firma, die statt des versprochenen Nebenjobs anderes im Schilde führt

Eine Werbeagentur aus Süddeutschland sucht aktuell bei ebay Kleinanzeigen und im Stellenmarkt der Universität Hamburg nach Produkttestern, die zusätzlich Geld verdienen möchten.

Die Verbraucherzentrale Hamburg warnt davor, sich auf das im Internet unter www.testhelfer.com beworbene Angebot einzulassen, denn Interessierte sollen vor ihrem ersten Einsatz ein zweijähriges Zeitschriftenabonnement abschließen.

Nach eigenen Angaben ist die Firma momentan auf der Suche nach Produkttestern aus den Regionen Berlin, Köln, Frankfurt und Hamburg. Hamburger Bewerber werden zu einem persönlichen Gespräch in spartanisch eingerichtete Büroräume am Glockengießerwall 26 eingeladen.

„Der Job scheint zunächst attraktiv, denn er ist honoriert und kann ganz einfach nebenbei von zu Hause erledigt werden. Zudem dürfen laut Aussagen der Agentur die zukünftigen Mitarbeiter die Produkte nach dem Test auch noch behalten“,

so Julia Rehberg von der Verbraucherzentrale.

„Erst zum Ende des Gesprächs kommt der Haken. Um die Tätigkeit aufnehmen zu können, ist der Abschluss eines Zeitschriftenabos notwendig.“

Die Verbraucherzentrale rät: Finger weg von diesem und allen anderen Nebenverdiensten, bei denen Verbraucher in Vorkasse treten sollen. Im Fall von testhelfer.com erhalten Betroffene möglicherweise gar kein Honorar, da sie niemals als Produkttester zum Einsatz kommen, müssen aber ein teures Zeitschriftenabonnement bezahlen.

Die Verbraucherzentrale Hamburg hat unter www.vzhh.de zusammengestellt, woran man unseriöse Nebenjobs erkennt und eine Liste mit den Namen von Firmen veröffentlicht, über die sich Verbraucher in den letzten Jahren beschwert haben.

Hinweis:
Betroffene, die bereits ein Zeitschriftenabonnement für ihren Einsatz als Produkttester abgeschlossen haben, sollten dieses innerhalb von 14 Tagen widerrufen. Weigert man sich von Seiten der Agentur, den Vertrag aufzulösen, hilft die Verbraucherzentrale weiter

Quelle: Pressemitteilung VZ

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