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gewerbeauskunftzentrale.de – Abzocke mit teurem Branchenbucheintrag: der Eintrag im unbekannten ‘Zentralregister’ soll 956,40 Euro kosten

-MKH-

Ein neuer, alter Stern am Himmel der Branchenbuch-Abzocker ist die GWE-Wirtschaftsinformationsges. mbH, die unter www.gewerbeauskunftzentrale.de ein neues Nutzlosregister betreibt.

Die Masche ist wie üblich: Es werden kleine Gewerbetreibende angeschrieben mit einem Formular, das den Anschein erweckt, es handele sich um einen kostenfreien Service eines Branchenbuchbetreibers. Überschrieben mit dem amtlich wirkenden Titel “Gewerbeauskunft-Zentrale” wird hier um (Nicht-)Aufmerksamkeit geworben. Der Adressat wird aufgefordert, in dem bereits vorausgefüllten Formular fehlende oder fehlerhafte Daten zu korrigieren und das Ganze dann unterschrieben zurückzusenden. Teilweise steht da sogar, dass die “Rückantwort gebührenfrei per Fax” möglich sei unter Angabe einer 0800-er-Nummer.

Ganz und gar nicht gebührenfrei ist dann aber der eigentliche Eintrag: Monatlich netto 39,85 Euro soll der dermaßen gelinkte zahlen. Bei einer Laufzeit von zwei Jahren immerhin 956,40 Euro plus Umsatzsteuer. Ein stolzes Sümmchen für ein sehr lückenhaftes und bisher unbekanntes “Zentral”-Register.

Quelle und ganzer Artikel auf klawtext

Update vom 27.07.2010:

Gegenwärtig operieren die Abzocker auch mit diesen Websites und Firmendaten:

GWE-Wirtschaftsinformations GmbH,

gwe-wirtschaftsinformation.de

gewerbeauskunft-zentrale.de

alle vertreten durch den Geschäftsführer Sebastian Cyperski, Hauptstr. 34, 40597 Düsseldorf

Quelle: Ratgeberrecht.eu

4 comments to gewerbeauskunftzentrale.de – Abzocke mit teurem Branchenbucheintrag: der Eintrag im unbekannten ‘Zentralregister’ soll 956,40 Euro kosten

  • ExxpertSystems

    Sind ebenfalls darauf reingefallen.
    Was kann man machen?
    Dummheit muss bestraft werden, ausser aufpassen fällt mir nichts ein.

  • @ExxpertSystems: Wir sind auch drauf reingefallen und haben den Rat beherzigt und uns an einen Anwalt unseres Vertrauens gewandt. Seit dem ist Ruhe…

  • Roy Genis

    Nachdem ich denen ein Anfechtungsschreiben geschickt hatte, haben die mir noch eine Mahnung geschickt und mir telefonisch einen Rabatt einräumen wollen. Ich bin auf nichts eingegangen und habe denen klar gemacht, daß sie das Geld dann schon vor Gericht einklagen müssen. Das war vor ca. zwei Monaten und ich dachte, ich hätte jetzt Ruhe von denen. Jetzt habe ich aber ein anwaltliches Schreiben bekommen.
    Ich werde jetzt der Anwaltskanzlei noch einmal mein Anfechtungsschreiben schicken und hoffe, daß ich dann Ruhe habe. Offenbar wurde bislang noch niemand von denen wirklich vor Gericht gezerrt.

    • Sven

      kleiner Tip: diesem Anfechtungsschreiben evt. gleich eine Kostennote über Deine Spesen (für die Erstellung Deines Schreibens) beifügen und androhen dieses Geld einzuklagen falls es nicht bezahlt wird ;-)

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