-MKH-
Ein neuer, alter Stern am Himmel der Branchenbuch-Abzocker ist die GWE-Wirtschaftsinformationsges. mbH, die unter www.gewerbeauskunftzentrale.de ein neues Internetregister betreibt.
Weiterhin ist die Adressbuchmasche unter gewerbeauskunft-zentrale bekannt
Die Masche ist wie üblich: Es werden kleine Gewerbetreibende angeschrieben mit einem Formular, das den Anschein erwecken kann, es handele sich um einen kostenfreien Service eines Branchenbuchbetreibers. Überschrieben mit dem amtlich wirkenden Titel “Gewerbeauskunft-Zentrale” wird hier um (Nicht-)Aufmerksamkeit geworben. Der Adressat wird aufgefordert, in dem bereits vorausgefüllten Formular fehlende oder fehlerhafte Daten zu korrigieren und das Ganze dann unterschrieben zurückzusenden. Teilweise steht da sogar, dass die “Rückantwort gebührenfrei per Fax” möglich sei unter Angabe einer 0800-er-Nummer.
Ganz und gar nicht gebührenfrei ist dann aber der eigentliche Eintrag: Monatlich netto 39,85 Euro soll der dermaßen gelinkte zahlen. Bei einer Laufzeit von zwei Jahren immerhin 956,40 Euro plus Umsatzsteuer. Ein stolzes Sümmchen für ein sehr lückenhaftes und bisher kaum bekanntes “Zentral”-Register.
Es exisitiert eine W.O.T. Scorecard mit Negativeinträgen
Update vom 27.07.2010:
Gegenwärtig wird auch mit diesen Websites und Firmendaten operiert:
GWE-Wirtschaftsinformations GmbH,
gwe-wirtschaftsinformation.de
gewerbeauskunft-zentrale.de
gemäss IMPRESSUM alle vertreten durch den Geschäftsführer Sebastian Cyperski, Hauptstr. 34, 40597 Düsseldorf
Impressum
GWE-Wirtschaftsinformations GmbH
Hauptstr. 34
40597 Düsseldorf
Tel: +49 (0) 211/6355938-0
GF: Sebastian Cyperski
HRB: 62320 AG Düsseldorf
StNr.: 106/5710/0309
Internet: www.gwe-wirtschaftsinformation.de
Quelle: Ratgeberrecht.eu
Hier das neue AKTE2010 Video zur Gewerbeauskunftszentrale:
So locken Abzocker Sie in die Abo-Falle
Hochgeladen von verbraucherinfoTV
Es gibt Neuigkeiten zum Thema Gewerbeauskunftszentrale:
Rechtsanwalt Sebastian Dosch hat sich mal die Mühe gemacht und die Kontenverbindungen der GEW aufs Korn genommen.
Auf seinem Portal klawtext schreibt der Anwalt am 28.12.2010:
Da gibt es Schreiben vom 13.12.2010, in denen die betroffenen (Klein)Gewerbetreibenden aufgefordert werden, Zahlungen zu leisten für eine Eintragung in das ….Register. Als Kontoverbindung wird da noch die Allianz Bank genannt mit der BLZ 70035000 und der Konto-Nr. 9539286600.
Kurze Zeit darauf – etwa mit Datum vom 20.12.2010 – werden Briefe versandt, über denen groß “Fehlerhafter Überweisungsträger” steht. Und der Text “leider wurde Ihnen beim Rechnungsversand ein fehlerhafter Überweisungsträger zugesandt. Falls Sie den beigelegten Überweisungsträger genutzt haben, könnte es vorgekommen sein, dass Ihre Anweisung zurück gebucht worden ist.” Als neuer Zahlungsempfänger wird nunmehr die GWE GmbH Gewerbeauskunft-Zentrale, Hypo Vereinsbank, BLZ: 302 201 90, Kto.: 609 873 213 genannt.
Soso, fehlerhafte Überweisungsträger. Wie kann das denn sein? Es handelt sich ja nicht um einen Zahlendreher, außerdem wird diese Bankverbindung ja schon lange genutzt.
Ich habe mir den Spaß gemacht, mal bei der Allianz Bank anzurufen. Hier wurde ich mit der Abteilung “Compliance und Geldwäsche” verbunden. Dort wurde mir bestätigt, dass das Konto nicht mehr gilt und dass weitere Auskünfte nur über die Staatsanwaltschaft gegeben würden.
… An einen Zufall glaube ich da also nicht. Vielleicht hölte der stete Tropfen der Kundenbeschwerden doch den Stein der Bankverbindung?
Update per 26.3.2011: Rechtsanwalt Seeholzer hat ebenfalls Neuigkeiten zur Gewerbeauskunftzentrale und deren Geschäftsgebaren veröffentlicht:
Die Fa. GWE GmbH – Gewerbeauskunfts-Zentrale aus Düsseldorf beschäftigt nun einen weiteren Anwalt aus Köln. Der RA B. J. schrieb noch mit Schreiben vom 01.03.2011 die Mandanten direkt an. Nach Hinweis auf die Mandatierung des RA Seeholzer entschuldigte er sich. Es sei ein Fehler bei der Übermittlung der Unterlagen unterlaufen.
Nach bereits erfolgtem Hinweis, die Fa. GWE GmbH – Gewerbeauskunfts-Zentrale möge ihre Forderung einklagen, kam nun mit Schreiben vom 21.03.2011 ein weiteres “Kulanzangebot”.
Dies ist erneut zurückgewiesen worden.
RA Seeholzer erhielt heute den Hinweis, dass vor dem Landgericht Düsseldorf ein Verfahren gegen die GWE GmbH – Gewerbeauskunfts-Zentrale anhängig sein soll. Der Deutsche Schutzverband für Wirtschaftskriminalität soll geklagt haben, mehr war nicht zu erfahren.
Vermutlich geht es dabei um die irreführende Aufmachung der Formulare der GWE GmbH – Gewerbeauskunfts-Zentrale.
Quelle: Blog zu Anzeigenrecht
Update per 28.4.2011:
Es existiert ein neues Urteil vom Landgericht Düsseldorf zur Masche dieser Firma, wobei diese unterlegen ist (das Urteil ist noch nicht rechtskräftig):
Das Landgericht Düsseldorf (30 O 148/10) hat sich mit dem Formular der Gewerbeauskunft-Zentrale beschäftigt und dabei die bisherige Geschäftspraxis, also die Verwendung des bisher verwendeten Formulars, untersagt.Das Landgericht Düsseldorf stört sich dabei an folgenden Punkten:
- Es wird eine Irreführung in der Werbung mit einem Monatspreis gesehen, wenn die Mindestvertragslaufzeit bei mehr als einem Monat liegt (§5 I Nr.1 UWG)
- Interessant ist, dass erstmals auch ein Verstoss gegen die DL-InfoV (dazu hier unsere Infoseite) gesehen wurde und das Gericht feststellt, dass diese Verordnung eine das marktverhaltende Regelung i.S.d. §4 Nr.11 UWG darstellt. Das überrascht nicht, ist aber insoweit zumindest bemerkenswert. Fazit: Verstöße gegen die DL-InfoV sind abmahnfähig nach UWG!
- Weiterhin bemerkenswert ist, dass das LG Düsseldorf schon alleine in dem Titel “Gewerbeauskunft-Zentrale – Erfassung gewerblicher Einträge” eine Irreführung sieht, da eine Verwechslung mit dem Gewerberegister naheliegen soll.
- Der Eindruck zu 3 wird laut LG Düsseldorf durch die formularmäßige Gestaltung verstärkt, wobei Felder schon vorher ausgefüllt sind – während der Werbetext eher klein gehalten ist. Die beigefügten AGB helfen da nicht, da das LG meint: Wenn man nicht von einem Angebot ausgeht, achtet man auf die AGB auch nicht mehr.
- Sehr schön ist die Feststellung des LG Düsseldorf, dass die Tatsache, dass man sich an Kaufleute wendet, auch nicht weiterhilt: Die sind zwar erfahren, aber im Alltag stehen sie unter Zeitdruck und sichten normalerweise mit einem Blick, ob etwas Reklame oder Geschäftspost ist. Hier schlägt dann der vermeintlich amtliche Charakter voll durch.
Im Ergebnis sieht das LG Düsseldorf eine insgesamt unlautere Handlung vor, in der auch nicht mehr einzelne Bestandteile nicht mehr als unlauter angesehen werden können. Das bedeutet im Fazit erst einmal eine ideale Ausgangsbasis um sich gegen vermeintliche Vertragsschlüsse zu wehren. Aber.
Die Entscheidung ist vom 15.04.2011 und noch nicht rechtskräftig. Weiterhin liegt mir derzeit eine Abschrift der Entscheidung vor, es fehlt aber die Anlage zur Entscheidung mit dem Original-Formular, das verhandelt wurde. Somit ist zur Zeit nicht festzustellen, ob die aktuellen Formulare sich von dem verhandelten bereits unterscheiden (hatte ich hier besprochen). Letztlich aber bietet das LG Düsseldorf damit, dass man sich schon am Namen stört (Punkt 3) sowie an der “amtlichen Aufmachung” (Punkt 3+4) einen generellen Einstieg in die Gegenwehr für Betroffene
Quelle: Kanzlei Ferner
Update 5.7.2011 Zur Zeit verschickt der Kölner Anwalt Burkhard Joepchen massenhaft Mahnschreiben für die Gewerbe-Auskunftzentrale. In seinem Inkassoschreiben weist Joepchen darauf hin, daß es sich bei der Forderung der GWE um “einen gesicherten vertraglichen Anspruch aus einem rechtlich verbindlichen Dienstleistungsvertrag” handele und daß gerade in der heutigen Zeit Kreditwürdigkeit und eine einwandfreie Bonität von existentieller Bedeutung seien. Negativmerkmale in einer Kreditauskunft wegen kleinen Beträgen könnten sich äußerst negativ in der Bonitätsbewertung auswirken.
Die Schreiben sind nicht unterschrieben und endet mit den Worten
gez. Burkhard Joepchen
Rechtsanwalt
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist auch ohne Unterschrift gültig.
Facto24 rät: Selbst wenn Sie durch diese Drohungen beunruhigt sind, bleiben Sie ruhig, zahlen Sie vorerst nicht und lassen sich zunächst von dem Rechtsanwalt / der Rechtsanwältin Ihres Vertrauens beraten.
Kenntnisse im Umgang / bei Problemen mit der Gewerbeauskunftzentrale hat auch Rechtsanwalt Holger Hesterberg. Ausführliche Einschätzungen zur GWE Problematik gibt der Anwalt hier
Sie erreichen den Anwalt über: anwalt.de


Hallo
Ich kam heut vom Besuch der Vierschanzentournee und hatte ebenfalls
so ein dubioses Schreiben auf dem Schreibtisch liegen.
Dieses versah ich kurzum mit der Bemerkung ” Betrüger ” über die ganze Seite und faxte es an die angegebene 0800 Nummer postwendent zurück.
Das Problem ist doch aber eigentlich viel tiefgründiger. Wie bekommen als kleine Gewerbetreibende doch wohl das ganze Jahr solche Schreiben ins Haus, wo versucht wird uns das Geld aus der Tasche zu locken, und wenn dann das Kind ins Wassser gefallen ist kann keine Behörde , kein Gericht,kein Rechtsanwalt was machen !
Die verdienen dann auch noch an uns !
Da hat es unser Bundespräsident viel besser, denn der sagt wir sollen uns am Ende seiner Zeit die immerhin noch 3/1/2 Jahre gehen soll, urteilen was er für ein feiner Bundespräsident sei !
Ich kann nur sagen ” armes Deutschland ” und hoffen das die Menschen endlich wieder mal auf die Straße gehen und das wieder Gesetz und Moral in dieses Land einkehrt !
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir haben kürzlich vor dem Landgericht München I eine Einstweilige Verfügung gegen die GWE GmbH, die der Betreiber des Portals Gewerbeauskunft-Zentrale.de ist, erwirkt. Nähere Informationen finden Sie hier:
ll-ip.com/aktuelles/abmahnung-einstweilige-verfuegung-gewerbeauskunft-zentrale
Das zeigt, dass man auch vorher etwas gegen dieses Unternehmen tun kann, aber auch nachher kann man gegen die Rechnungen der Firma vorgehen. Wir geben gerne nähere Auskünfte.
Vor einem Jahr bekam ich die Rechnung der GWE, jedoch konnte ich zu dem Zeitpunkt gar keinen Vertrag unterschrieben oder so ein Formular ausgefüllt haben, da ich mich im Krankenhaus befand und danach im Urlaub. Als ich denen dies schriftlich mitteilte, sandten Sie mir eine Kopie dieses Formulars zu, was ich angeblich ausgefüllt haben sollte mit einer Unterschrift, die nicht von mir stammte, danach ging ich zur Polizei Kassel und erstattete Anzeige wegen Unterschriftsfälschung, die Polizei gab den Fall an die Staatsanwaltschaft Düsseldorf, diese schrieben mir im Juli, daß sie hier keinen Betrug feststellen können und drückten sich in allen Punkten so aus, als Läge der Fehler bei mir, worauf ich Einspruch einlegte, dieser wurde bisher nicht beantwortet .Statt dessen bekam ich mindestens 10 Mahnungen und immer wieder Formulare zum Ausfüllen mit anderen Berufsbezeichnungen, die ich gar nicht habe, im Übrigen bin ich als geringfügig tätige Heilpraktikerin für Psychotherapie momentan gar nicht tätig, sondern seit über einem Jahr Büroangestellte, würde von daher so einen Eintrag gar nicht wollen. Jetzt hat mir dieses dubiose Inkassounternehmen gedroht, bis 7.1. zu zahlen, das Schreiben kam zw.d.Jahren, wo wir im Urlaub waren, mit Drohungen und Kopien von angeblich gewonnener Gerichtsverfahren. Meine Anwältin meinte, ich sollte den Mahnbescheid abwarten, dann sofort zu ihr kommen, damit wir gleich mit Einspruch reagieren. Auf die Verhandlung bin ich gespannt….
Ich kann nur dazu raten, sich mit anwalticher Hilfe gegen diese dubiose Firma zur Wehr zu setzen. So kann man sichergehen, dass sämtliche rechtlichen Einwände gegen diese vermeintlichen Verträge erhoben werden. Die Chance für die GWE GmbH, danach trotzdem ein Gerichtsverfahren zu gewinnen, sinkt dadurch erheblich.
Wir jetzt jedenfalls wieder deutlich entspannter als noch vor zwei Wochen.
Geholfen hat uns die Anwaltskanzlei LF legal, welche unseren Fall und wohl die vieler anderer Betroffener vertritt abmahnhilfe24
Also ich bin ja selbst auch mit diesen schreiben zugemüllt worden und da ich diese geschichten ja kenne reagiere ich da nie drauf weil man ja im kleingedruckten auch nachlesen kann das es zwei jahre lang sehr teuer werden kann.
Ein bekannter von mir hat damals ja auch den fehler gemacht und das Formular zurückgeschickt und musste bezahlen. Sein RA der auch bei ihm in der Pizzeria Gast ist meinte dazu das er ja kein Kind mehr ist und alles einfach unterschreiben darf, er sei herr seiner Sinne und Vertrag ist Vertrag.
Nun aber zu meinem Hauptanliegen. Da ich ja wusste das mein Freund für diesen Eintrag Geld bezahlt hat dann müsste er ja auch eigentlich auf dieser Seite zu finden sein. Nun versuche ich schon seit Stunden das Restaurant von meinem Kumpel dort zu finden aber das geht nicht. Eigentlich finde ich gar nichts weil es schlicht und ergreifend nicht funktioniert. Ich hab auch schon meine Forderungen auf ein minimum zurückgeschraubt und möchte eigentlich nur ein Lokal zum Essen in Augsburg finden aber auch da rührt sich nichts. Die Suche läuft und läuft und läuft.
Fazit er hat Geld bezahlt für einen service den es gar nicht gibt.
Haben heute ebenfalls dieses ” amtliche Formular” erhalten. Gut, dass ich bereits Kenntnis davon hatte, dass diese Masche sehr teuer werden kann. Hab diesen Schund gleich im Papierkorb verschwinden lassen.
Ich bin wirklich erstaunt, wieviele, gerade Gewerbetreibende, also Unternehmer auf diesen “Pfeffer” hereinfallen.
Auch ich habe im Juli und dann nochmal am 16. August 2011 diese Schreiben erhalten. Allerdings war mir schon beim ersten Lesen klar, dass da was nicht stimmt. Vorallem wenn eine Faxnummer 0800 (gebührenfrei) richtig fett und groß geschrieben ist, sollten doch wohl bei jedem selbständigen Unternehmer die “Lampen” angehen! Oder hat jemand schon mal erlebt, dass in unserer Gesellschaft dem Unternehmer was geschenkt wird?
Ich bin auch immer wieder erstaunt, wer sich am Telefon von irgendwelchen Call-Center-Leuten “umhauen” lässt, mit der Massgabe es wird günstiger und sie können sparen!
Hallo Leute, in welcher Gesellschaftsordnung leben wir denn? Habt Ihr denn die Zeit Anrufe zu tätigen oder Schreiben zu verfassen und zu versenden, ohne dass ein einziger EURO rumkommt?
Wer diese Frage mit nein beantwortet, dürfte also auch nicht auf Gewerbeauskunft-Zentrale.de und Konsorten hereinfallen.
sehr geehrter herr cyperski
ich habe heute eine rechnung von ihnen bekommen
mit der nummer 201189762
zeichen 81489
die angaben die sie mir gesendet haben
wurden von mir ausgefüllt
leider habe ich dabei übersehen
dass es sich um einen vertrag handelt
den ich mit sofortiger wirkung kündige
ich bin nicht in der lage
das geld für die rechnung zu begleichen
meine kunden zahlen immer schlechter
und mein schuldenberg wächst immer weiter
ich danke für ihr verständnis…!
mfg.
W.F.
MEIN TIPP an alle Geschädigten:
Nehmt Euch einen Anwalt, vorher habt Ihr keine Ruhe. Geht auch bequem übers Internet/Fax und kostet nicht viel.. mir hat super geholfen: RA Lang (www.anwaltlang.de)
Pingback: Gewerbeauskunft ::: auf grauem Papier mit offizieller Anfragemiradlo bloggt
Ich als kleine Ein-Mann Handelsfirma in Österreich habe auch gerade ein Fax von der Gewerbeauskunft- Zentrale bekommen. Weil wir Ösis sind, kostet das ganze aber monatlich 82,00 und auch 2 Jahre im Voraus. Mit den Ösis wird das wohl schon funktionieren.
Und wie immer tut keiner was gegen die Bxxxxx!!! Unser Verwaltungsmonster macht das, was Sie immer tun – zukucken!!!
Inzwischen muss es sich doch herrumgesprochen haben, dass hier jemand versucht Geld zu scheffeln. Aber offensichtlich ist man weiter mit der Masche erfogreich. Zu einem Geschäft gehören aber immmer zwei Partner.
1. Der kxxxxx Anbieter, der das sogennnate Internetportal betreibt.
2. Der xxxxx Gewerbetreibende, der darauf reinfällt.
Es ist oft nützlich, wenn man die deutsche Srache beherrscht und die AGB’s des Anbieters sorgfältig durchliest. Mit freundlichem Gruß. Hans-Jürgen
(editiert aus rechtlichen Gründen)
Es werden von dieser GWE GmbH nicht nur “kleine” Gewerbetreibende angeschrieben. Nach meinen Beobachtung werden die Telefonverzeichnisse nach allen nicht PRIVAT erscheinenden Adressen durchkämmt.
Ich erlebte jetzt beruflich zwei unabhängig von einander liegende Fälle.
Im einen ist es ein simples Büro, mit NULL-Gewerbe oder ähnlichem, dafür ist aber die dienstliche Adresse sehr aufwendig per öffentlichem Telefonverzeichnis.
Im anderen Fall ist es genau der uralte Fernmeldeamt-Eintrag für eine Kirchengemeinde.
DER HAMMER aber ist bei Nichtreaktion auf das erste Anschreiben, ein erneuter Versuch:
“Schreiben ist Ihnen schon am xxx per Post zugesandt worden”
Gibt es wirklich keine gesetzlich wirksame Handhabe gegen dieses Erschleichen von Geld? – Ich hoffe auf ein nachhaltiges Urteil.
c.p.
Wir betreiben auch 2 Branchenvezreichnisse, für welche wir eine Gebühr von jährlich 29,- Euro für die Premiumeinträge verlangen. Was die Gewerbeauskunft-Zentrale hier macht ist leider etwas, dass in der Branche recht häufig vorkommt.
Man versucht mit den Formularen die großen wie Wer Liefert Was oder Gelbe Seiten nachzubilden und arbeitet mit Kleingedruckten.
Die Problematik solcher dubiosen Branchenverzeichnisse sehe ich in den monatlichen Abbuchungen begründet, was den Eintrag zum teuren Abonnement macht. Normalerweise kostet ein Eintrag in ein Verzeichnus nur eine einmalige Summe. Hier kommt dann auch noch der Wucherpreis für ein relativ unbekanntes Verzeichnis mit einem relativ geringen Werbenutzen für den Kunden hinzu. Von der Masche mit den amtlich aufgemachten Eintragsformularen ganz zu schweigen…
Wir haben als Verein auch ein Schreiben bekommen – und ich war geneigt, die Ergänzungen vorzunehmen. Erst beim genauen Lesen ist mir aufgefallen, dass grundsätzlich alle Einträge kostenpflichtig sind. Und ich konnte es kaum glauben: 39,85 pro Monat. Ups. Das ganze sieht wirklich wie ein amtliches Zentralregister aus. Und durch die Frist (nur wenige Tage) wird der Empfängen zu schnellem Handeln veranlasst. Schnell weg damit – und hoffentlich lese alle Empfänger das Kleingedruckte genau.
Gewerbeauskunft-Zentrale Schreiben vom 29.Juni 2011
Nicht richtig lieber Gerhard: nicht 39,85mtl. da steht im Angebotsformular:
“Marketingbeitrag mtl. zzgl. Ust:Eur 39,85″
Das heißt für mich rechnerisch 209,75EUR + 19%Usst. sind Summa sumarum 249,60EUR im Monat und das 12x!!!
Zu was das Gewerberegister, wenn man überall gelistet ist: Gewerbeamt, Handwerkskammer oder IHK!
Ich werde den Herrn S.Cyperski anzeigen und das wo es nur geht!
Gruß Sven M.
@Sven M.
naaa, Gerhard hat schon Recht – es sind “nur” 478,20€zzgl. Ust / anno. (Quelle: AGB, Pkt. 4)
Aufpassen und reread, Sven, sonst haben sie dich als nächsten.
Ruhigen Tag und seit nicht so kleinlich
Guten Rutsch
Hallo,
ich habe heute den 8ten Brief von den Abzockern bekommen.
Und auch heute habe ich ein soches Schreiben von der GWE erhalten. 2 Jahresgebühr 956,40€ zzgl. Ust. Formular sieht ncoh immer sehr amtlich aus, enormer Zeitdruck wird gemacht und um ein Haar hätte er mich auch geködert.
TelegatMedia AG gehören auch zu Bxxxxxx!!! Nur die Jahresbeiträge sind höher: 2400 € !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Also- noch schlimmer. Eintrag bei Gelbe Seite sind gleich ausführlich und KOSTENLOS!!!!!
Habe gerade einen Fall: Inkasso, Rechtsanwählte…..Und kein Ausweg…Kann jemand dabei helfen? Ich werde nicht aufgeben und ARTE ansprechen. Da wird mir bestimmt geholfen..Hoffe ich mindestens. Ist jemand noch getroffen? Zusammen sind wir STARK!!! Melde EUCH! Tatjana Masuhr / einfach googeln/.
Nicht nachvollziehbar so seine Kunden gewinnen zu wollen. Ich kann nur empfehlen nirgendwo die Links von der Seite zu veröffentlichen, denn damit überstützt man dann noch einen Verein, über den man sich ärgert.
Jeden Montag schicken die anscheinend einen Waschkorb voll mit Rechnungen raus – unglaublich
Wir haben heute auch so einen Brief bekommen Gewerbeauskunfts-Zentrale auf “diesem grauen Behörden” Papier gedruckt!
Gelbes-Branchenbuch hat es auch schonmal versucht uns ein paar 100€ Arglistig zu erschleichen!
Pro Monat bekommen wir bestimmt 1 Fax oder einen Brief wo es eine Betrüger Firma versucht Geld abzuzocken.
Leider sind wir einmal auf das Expo Guide (Mexico) reingefallen das allerdings knapp 1000€ im Jahr kostet, haben es einem Anwalt übergeben!
Trozdem bekommen wir weiterhin mahnungen von der Firma die Natürlich nicht bezahlt werden.
Wer auf solche Betrüger reinfällt!
Die Angelegenheit einfach dem Anwalt übergeben und sich keinen Kopf machen wenn Mahnungen erscheinen, die Mahnungen aber auch aufbewahren und dem Anwalt übergeben!
Das es eine Seriöse Frima sein könnte das ist ja wohl ein Witz.
Habe ein paar Stunden an den Büchern des landw. Betriebes gesessen, Anfragen u.a. vom Landesamt für Statistik, Bodennutzungserhebung, Viehzählung, Beregnungsdaten
wieviel, wohin,wofür ausgefüllt, immer mit dem hoheitlichen Hinweiß, daß ich zu diesen Angaben verpflichtet bin. Als ich dann das Schreiben von der Gewerberegister-Zentrale
in die Finger bekam, war ich froh, daß ich nur ne e-mail adresse ergänzen mußte, natürlich in der Annahme, das diese Anfage hoheitlichen Charakter hat, ohne das kleingedruckte gelesen zu haben. 16 Tage später kam die Rechnung für unseren Betrieb, 569,08 € fordert die Gewerberegister-Zentrale von uns. Nach einem Anruf, einem Fax und einem Einschreiben an die o.g. Vxxxxfirma, daß ich davon ausgegangen war ein hoheiliches Anschreiben von einer Behörde ausgefüllt zu haben und das ich keinen Eintrag zu diesen Konditionen haben möchte, kam die Antwort, Unterschrift ist Unterschrift und ich hätte zu zahlen. Klar…., ich hätte das Kleingedruckte lesen sollen, doch war ich in einer Steßsituation und habe aus dieser, in der Annahme ein Amtsschreiben vor mir zu haben, jenes Schreiben ergänzt und abgeschickt. Jetzt habe ich die Angelegenheit an unsere Anwaltskanzlei weiter gegeben, in der Hoffnung, den Vxxxx das Leben so schwer wie möglich zu machen. Normaler Weise sage ich immer zu meinem Sohn, wer Lesen und Schreiben kann ist klar im Vorteil. Hier habe ich nicht aufgepaßt und muß nun wohl in den sauren Apfel beißen. Am liebsten würde ich der Gewerbereg.-Zentrale mal Besuch von Ivan aus Moskau vorbei schicken.
Mit freundlichem Gruß
Joachim Schulz
Hallo, auch wir haben ein Einschreiben geschickt, dass aber nicht angekommen sein soll. Wie war das bei Ihnen? Wurde die Existenz Ihres Einschreibens auch bestritten? Für eine Rückmeldung wäre ich Ihnen dankbar. Rüdiger
Hallo Mathias,
nachdem ich mir jetzt auch noch den Videoclip angesehen habe, seh ich das ganze noch viel entspannter. Da steht ein Erwachsener Mann und beklagt sich das er was bezahlen muss NUR weil er das kleingedruckte nicht gelesen hat…
Für gut heißen will ich das ganze natürlich nicht was da passiert aber das man da direkt ein Fass aufmachen muss mit Belehrungs-Homepage und Videoclips ist übertrieben meiner Meinung.
Viele grüße
Ich habe die Firma jetzt mal unter die Lupe genommen, die gibt es schon seit über 3 Jahren und scheint sauber zu sein. Ich selber habe früher mal in der Marketingbranche gearbeitet, da gibt es viele Leute (Kunden) die Verträge bewusst abschließen und sich am nächsten Tag leider an nichts mehr erinnern möchten da Sie sich es spontan anders überlegt haben… Das gejammer von den angeblich “geschädigten” die hier permanent auf doof machen nervt einfach nur. Eine Rechnung kommt ja nicht einfach so ins Haus, so ganz ohne Hintergrund… unglaublich… Viele Grüße
Wir haben diese Firma und deren miese Abzockmasche auch unter die Lupe genommen und die deutschen Verbraucherzentralen ebenfalls. Was Du schreibst ist Müll. Wenn es eine Firma seit 3 Jahren gibt, heißt das noch lange nicht, daß diese auch seriös arbeitet.
Mathias
Redaktion
Facto24
Heute netter Anruf von Wigimedia, Herr Heitmann o.ä., sehr sympathisch.
Will website einrichten zum Nulltarif, als Referenzobjekt. Wir hätten nur das hosting bei Strato zu zahlen. Klingt gut, ich trotzdem misstrauisch, unter anderem weil Rufnummer unterdrückt.
Auf facto24 nachgesehen: Bingo! Zugesagte Info nicht gekommen. Die wissen schon warum. Mit uns wird jetzt nichts mehr draus.
Neben Gewerbeauskunft-Zentrale, easy credit, VG Media, Telefonica und Deutscher Inkasso-Dienst landet jetzt auch – ganz neu – Touristenauskunft.info bei uns im Papierkorb.
Wohl gemerkt: Wir sind nie jemandem eine Rechnung schuldig geblieben, die für eine von uns bestellte und ordnungsgemäß erbrachte Leistung erstellt wurde.
Habe auch dieses Schreiben erhalten , Die Kripo der Polizeidirektion Anklam hat sich für den Vorgang sehr interessiert, Wird hier weiter bearbeitet.
FRiko
Gibt es soetwas als Vorlage?
“Anfechtungsschreiben”
an Axel und alle anderen die reingefallen sind:
da wir keine Rechtsberatung machen dürfen können wir hierzu leider keine Vorlage veröffentlichen.
Unser Rat: zum Anwalt Ihres Vertrauens gehen und diesen die Angelegenheit regeln lassen (kostet so um die 80 Euro)
Es gibt jedoch Urteile auf die wir gerne (zu allgemeinen) Informationszwecken hinweisen:
Amtsgericht München, Urteil vom 09.04.2008, Az. 262 C 33810/07
Landgericht München I, Beschluss vom 07.11.2008, Az. 34 S 8084/08
Landgericht Rostock, Urteil vom 28.05.2008, Az. 1 S 174/07
Landgericht Köln, Urteil vom 04.07.2007, Az. 9 S 44/07
Leider gibt es aber auch andre Urteile, die zu Gunsten Eurer “Freunde” ausgefallen sind. Bevor jemand also einen teuren Fehler macht ist es wohl besser die Angelegenheit anwaltlich zu “entsorgen”.
Auch wir haben von Branchennet.com über die Agentur wigimedia OG am 11.10.2010 eine Rechnung über 358,- EUR bekommen und heute eine E-Mail mit folgendem Text zurückgesandt:
“bei Durchsicht unserer Unterlagen haben wir den in der oben genannten Rechnung erwähnten Auftrag nicht finden können. Auch können wir uns nicht daran erinnern, dass wir bei Ihnen schriftlich oder telefonisch einen kostenpflichtigen Branchenbucheintrag in Auftrag gegeben haben, da wir seit über zwei Jahren sämtliche Angebote für kostenpflichtige Einträge ablehnen, stornieren oder nicht weiter verlängern. Wir bitten Sie um kurze Zusendung einer Kopie des Auftrags vom 07.10.2009 (nur per E-Mail oder Post) bis zum 24.10.2010, damit wir die Richtigkeit Ihrer Forderung prüfen und ggf. zur Zahlung anweisen können. Anderenfalls gehen wir von der Nichterfüllung Ihrer Beweispflicht aus und betrachten Ihre Rechnung als gegenstandslos.”
Bin mal gespannt, ob der Beweis erbracht wird.
Andernfalls gehts wohl zum Anwalt, falls wir dennoch eine Mahnung erhalten.
Ein Bekannter hat eine Rechnung erhalten von der Firma BRANCHENNET (branchennet.com) es ist laut Schreiben ein Handelsname der Fa. Wigimedia OG aus Wien. Die Rechnung kam gleich 2 mal mit der selben Rechnungsnummer. Der Betrag lautet 358,80 inkl 20% österreichischer MwSt.
Das neue daran ist wohl das es nicht erst ein Angebot ist das erst mit dem bezahlen zum Auftrag wird, sondern das es wie gesagt gleich eine Rechnung ist. Hat schon jemand mit dieser Firma Erfahrungen gesammelt oder ist es noch zu früh da zu neu auf dem Markt?
Hallo Horst,
wir haben auch von der Firma Branchennet (allerdings Brachnennet.net) Firma ist die gleiche und Betrag auch eine angebliche Vertragsverlängerung zugeschickt bekommen.
Habe versucht da anzurufen, da geht aber gleich der AB ran.
Wollte gerade eine böse Mail schreiben- aber ob das hilft?
Genau das gleiche bei uns: Anrufbeantworter. Danach habe ich eine E-Mail (s.o.) verschickt.
Das ist schon irgendwie alles ultra Abzocke.Nun ich weiss nicht warum die Leute so einfach Ruhig ihre Mausefallen weiter ausbereiten dürfen.Ich bin einfach sehr empört die Handywerkskammer noch nichts richtig dafür unternommen hat.Ich empfehle euch einen Anwalt der diese Masche kennt.Einfach im Google : Rechtsanwalt für IT -RechtThomas Meier oder Sebastian Dosch.
Diesen Abzockern müsste echt mal das Handwerk gelegt werden. Auf diese Falle kann man ganz leicht reinfallen und dann kommen die Rechnungen. Danke für den Artikel und die Warnung
Nachdem ich denen ein Anfechtungsschreiben geschickt hatte, haben die mir noch eine Mahnung geschickt und mir telefonisch einen Rabatt einräumen wollen. Ich bin auf nichts eingegangen und habe denen klar gemacht, daß sie das Geld dann schon vor Gericht einklagen müssen. Das war vor ca. zwei Monaten und ich dachte, ich hätte jetzt Ruhe von denen. Jetzt habe ich aber ein anwaltliches Schreiben bekommen.
Ich werde jetzt der Anwaltskanzlei noch einmal mein Anfechtungsschreiben schicken und hoffe, daß ich dann Ruhe habe. Offenbar wurde bislang noch niemand von denen wirklich vor Gericht gezerrt.
kleiner Tip: diesem Anfechtungsschreiben evt. gleich eine Kostennote über Deine Spesen (für die Erstellung Deines Schreibens) beifügen und androhen dieses Geld einzuklagen falls es nicht bezahlt wird
@ExxpertSystems: Wir sind auch drauf reingefallen und haben den Rat beherzigt und uns an einen Anwalt unseres Vertrauens gewandt. Seit dem ist Ruhe…
Sind ebenfalls darauf reingefallen.
Was kann man machen?
Dummheit muss bestraft werden, ausser aufpassen fällt mir nichts ein.
@exxpertSystems
So ein dummes Geschwätz, diese Leute gehören verurteilt! Das ist Bxxx und arxxx Txxxxx!!! Beides strafbar